Angst vor Veränderungen? Du kannst trotzdem entspannt reisen!

Ich bin eine Schisserin – eine Schisserin, die sich auch gerne mal gemütlich zuhause einbuddelt und ihrem Trott nachgeht. Aber ich bin auch eine Abenteuerin, die jeden Tag nach Neuem und Abenteuerlichem strebt.

Eigentlich ein großer Widerspruch, oder?

Ich reise unheimlich gerne, aber ich habe auch eine ganze Menge Respekt vor Veränderungen. Und so eine Reise bietet nun mal jede Menge Veränderungen. Vor allem, wenn man nicht alles vorher planen will. Also was tun? Mit Bauchschmerzen ins Flugzeug steigen? Mit Tränen in den Augen die Heimat verlassen?
Zuhause ist es doch eh viel schöner, ich hatte doch noch so viel zu tun und meine Freunde wollte ich ja auch mal wieder treffen… Also jede Menge Ausreden!

Aber: Ja!! Manchmal muss man seine Komfortzone verlassen und im ersten Moment die Zähne zusammen beißen. Das fällt mir immer sehr schwer und ich würde dann die Reise doch lieber abblasen. Doch ich würde es jedes Mal bereuen und daher habe ich eine Strategie entwickelt, die mir persönlich in meiner Sensibilität sehr hilft:

  • Ich suche mir Freunde, die ich kenne, mit denen ich reise! Diese können mir Sicherheit und Unterstützung bieten und ich kann mit ihnen über alles reden. Vor allem, wenn ich unsicher bin, es mir nicht gut geht oder ich tränenreich die Heimat verlasse.
  • Ich plane die Reise gut und informiere mich über alles, was mir wichtig ist. Ich recherchiere genau und mache mir Notizen. Und ich frage, frage und frage: denn je mehr ich weiß, desto sicherer fühle ich mich auch.
  • Ich lass meine Gefühle zu – das ist der schwierigste Teil!! Ich spreche mit meinen Freunden und der Familie darüber und ignoriere sie nicht. Kommunikation ist nämlich sehr wichtig.
  • Ich nehme mir Sachen mit, die mir Halt geben: ein Foto, ein Brief, ein Kuscheltier oder ein gutes Buch.
  • Ich bereite mich gut vor und sichere wichtige Dokumente. Ich lagere sie bei meinen Verwandten und nehme ganz viele Kopien mit. Wenn so etwas verloren geht, kann ich sicher sein, dass es schnell wieder zu beschaffen ist.
  • Ich mache mir bewusst, dass all das, was ich denke und fühle steuerbar ist. Viele Ängste entstehen in meinem Kopf und ich kann mich hingeben und hineinsteigern oder ich nehme sie wahr. Aber vor allem als Konstrukte meiner Gedanken, die steuerbar sind.
  • Vertrauen. Ich setze Vertrauen in meine Fähigkeiten, meine Intuition, in mich und all meine Stärken und Schwächen.
  • Ich lasse Veränderungen als etwas Positives zu. Veränderungen können bereichern und beflügeln.

Ich habe keine Angst, etwas falsch zu machen. Jeder macht Fehler und aus Fehlern lernt man – lernt jeder.
Es liegt jede Menge Arbeit vor mir. Denn so einfach ist das nicht. Aber das bewusst werden dieser Dinge ist der erste Schritt und nach und nach gehen auch die anderen Dinge in Fleisch und Blut über. Niemals wird der Schisser ganz weg sein, aber es wird leichter! Stück für Stück. Druck hilft dabei nicht. Ung ganz wichtig ist:
Ich nehme alle Veränderungen, alle Schwierigkeiten und ganz besonders mich mit ganz viel Humor!!!

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