Glücksgezwitscher von Isabel Duddeck

Isi ist eine junge Podcasterin aus Münster, die ihrem Herzen gefolgt ist und vor kurzem ihr eigenes Projekt ‚Glücksgezwitscher‚ gestartet hat. Dazu bildet sie sich intensiv weiter und ist auf vielen Events unterwegs, damit auch andere Menschen ein Stück näher zu ihrem persönlichen Glück finden.

 

 

„Habe immer gesagt, 2017 wird mein Jahr und das ist es bisher auch“

Isi folgt ihrem Herzen und macht einfach! Deswegen ist sie #besensitivebeyou

 


Dein Steckbrief:

Ich bin Isabel Duddeck, ich bin 24 Jahre jung und komme ursprünglich aus der Nähe von Oldenburg – aus einem kleinen Dorf namens Rastede, in dem ich bei meiner wundervollen Familie aufgewachsen bin. Nach dem Abi habe ich erst mal eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten gemacht, weil mein Dad auch Steuerberater ist und ich so gar keine Idee hatte, was ich machen will. Das hat sich in den drei Jahren Ausbildung leider auch nicht geändert. Nach Beendigung der Ausbildung bin ich dann neun Monate nach Amerika gegangen, weil ich mit der englischen Schriftsprache lange Zeit Probleme hatte. Dazu kommt, dass ich Legasthenikerin bin. Schon mit 16 Jahren hatte ich ein Stipendium und war damals für drei Monate in Australien, einen Schüleraustausch machen. Das war richtig cool, weil ich damals drei Monate in Sydney leben durfte. Nach meiner Zeit in Amerika habe ich dann hier in Münster angefangen, BWL zu studieren. Damit bin ganz gut zurechtgekommen und ich habe mir einen tollen Freundeskreis aufgebaut, ein tolles neues Leben. Ich liebe Münster wirklich. Hier habe ich mich sehr verändert. Im dritten Semester habe ich dann festgestellt, dass der Studiengang nicht mehr zu mir passt. Außerdem wollte ich später nicht todunglücklich als Steuerberaterin sein. Ich bin in eine richtig tiefe Krise gekommen, habe mich unter anderem auch von meinem Freund getrennt. Nach langer Zeit war klar: es kann und muss ein Neustart kommen. Ich bin dann auf Johannes Facebook-Seite gestoßen und durch ihn in die Welt der Persönlichkeitsentwicklung eingetaucht. Erst wollte ich mein Studium abbrechen, aber dann haben mich meine Eltern umgestimmt. Sie haben mich zum Nachdenken angeregt, sodass ich für mich entschieden habe, okay, ich mache es fertig. Aber ich lasse mir länger Zeit, ich achte überhaupt nicht mehr auf Noten und mache es nach dem Minimalprinzip. Dann kann ich mir nebenher etwas aufbauen. Das klappt jetzt ganz gut. Habe immer gesagt, 2017 wird mein Jahr und das ist es bisher auch.

Seitdem habe ich mich wirklich nur mit mir selber beschäftigt. Ich habe Bücher gelesen, Podcasts gehört, habe mir Ziele gesteckt und damit sind auch meine Werte entstanden: was ich im Leben will und was für einen Sinn mein Leben hat. Ganz viele Dinge sind seitdem passiert. Es brauchte sehr viel Zeit, aber dann kamen die Ideen irgendwann hoch: Ich möchte handeln, machen und einfach anfangen. Dann bin ich auf den Podcast gekommen. Ich würde sehr gerne selber einen starten. Aber worüber? Worüber soll ich denn bitte reden? Dann hat es noch mal so zwei Monate gedauert und jetzt bin ich hier mit meinen bisherigen tollen Podcast-Folgen.

 

Wie bist du zu deinem Podcast gekommen?

Ich habe wochenlang gegrübelt, was es wohl sein könnte. Daraus ist letztendlich Glücksgezwitscher geworden, weil Glück  das ist, was wir alle erreichen wollen. Das hat es das dann ganz gut zusammengefasst, weil ich noch nicht so in der Lage war, mir gezielt eine Nische zu suchen. Und Gezwitscher hat ebenfalls mit Gesang und dem Sprechen zu tun, was  für mich ebenfalls mit Freiheit einhergeht. Der Name ist außerdem ganz süß und passt super zum Untertitel „Lass dich beflügeln von neuen Perspektiven“. Es geht um Grundlegendes, weil wir alle unsere eigene Wahrnehmung auf die Dinge haben. Aber das ist nicht die Realität, es ist alles subjektiv. Ich möchte mit diesem Podcast Menschen anregen, ihre Perspektive zu verändern. Einfach einen weiteren Blickwinkel zu bekommen und ein paar Gedankenanstöße. Das war dann zunächst ein großer Berg voller Arbeit, die Texte zu schreiben und dann so ein Cover zu erstellen… Das hat alles ein bisschen gedauert. Aber ich hatte zum Glück einen Kumpel, der mir wirklich in den A* getreten hat. Ohne ihn hätte ich es nicht gemacht und auch nicht geschafft. Und dann habe ich tatsächlich an meinem Geburtstag –  am 9. Juni – meinen Podcast veröffentlicht.

Das ist das Beste, was mir wirklich in meinem Leben passieren konnte.

Ich drücke mich selber aus, ich nehme Leute mit auf meine Reise, ich dokumentiere für mich selber meine Reise. Ich bin ganz viel am Reisen. Ich war in Berlin, ich war in München, in Hannover, Köln, Hamburg. Ich war auf Events und Fortbildungen und ich mache jetzt eine NLP-Ausbildung und einen B-Trainer-Schein. Ich habe ganz viele Routinen integriert und ganz viele Netzwerke aufgebaut. Da sind in den letzten Monaten so schöne Sachen entstanden. Das ist unglaublich. Ich habe das Gefühl, ich bin ein anderer Mensch. Mein Selbstwertgefühl hat sich stark verbessert. Ich war immer so jemand, der gedacht hat, ich passe nicht rein in diese Welt, in der ich gelebt habe. Ich habe schon immer andere Gedankengänge gehabt, gefühlt. Ich war gefühlt immer eher so ein Außenseiter. In diesem Bereich habe ich das erste Mal das Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Ich habe hier für mich ein Gefühl von Angekommen sein. Ich habe das Gefühl ich bin in einem Bereich angekommen, der hundert Prozent meins ist. Ich bin genau da, wo ich sein soll und ich kann endlich genau das ausleben, was so aus mir raus spricht und das ist einfach wow. Also ich bin manchmal echt so geflasht, wie geil mein Leben gerade ist. Und wie happy ich bin. Also ich kann wirklich sagen, ich bin so unendlich glücklich.

 

Was bedeutet Glück für dich?

Glück. Natürlich habe ich mich sehr viel mit dem Thema beschäftigt und für mich ist es so: Glück ist eine Entscheidung. Du kannst dich wirklich dazu entscheiden, glücklich zu sein. Ich sage mal, es hat sehr, sehr viel mit Dankbarkeit, mit Achtsamkeit zu tun, den Moment zu leben. Dankbar für alles zu sein, was du hast. Wir gucken immer, was wir nicht haben, anstatt mal das zu begreifen, was da ist. Meine Oma ist vor kurzem gestorben. Ich stand an ihrem Grab und ich habe ihr geschworen, dass ich keinen Tag mehr leben werde, ohne wirklich mein Leben zu genießen, jede Change zu nutzen. Aus mir raus zu kommen und einfach eine Sinnhaftigkeit in meinem Leben zu haben, Menschen zu helfen. Ich glaube, jeder Mensch hat eine Aufgabe und jeder kann etwas Gutes tun. Glück ist die Entscheidung, dankbar dafür zu sein, was du gerade hast.

  

Welche Routinen hast du? 

Mein Dankbarkeitsjournal, in dem es um Dankbarkeit geht. In dem ich mir jeden Tag drei Dinge aufschreibe, für die ich dankbar bin.

Was tust du, wenn du mal richtig down bist?

Ich habe verschiedene Dinge. Zum einen mache ich mir Musik an. Darüber hinaus reagiert auch unser Geist positiv auf unseren Körper, sie beeinflussen sich gegenseitig. Wenn du dich dann hinstellst und die Arme zwei Minuten nach oben hältst, dann fühlst du dich besser. Auch das Aufschreiben hilft mir extrem. Einfach Gedanken aufzuschreiben, weil es dann wie ein Download deines Gehirns ist. Du schreibst einmal alles runter und dann ist es erstmal raus und du kannst es danach anders betrachten, verändern. Außerdem rede ich einfach auch sehr viel darüber. Ich habe sehr viel Freunde, die in dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung arbeiten. Bei denen ich einfach weiß, die kann ich anrufen, wenn es mir irgendwie gerade schlecht geht. Oder Sport machen, einen Spaziergang machen, in die Natur gehen – dort einfach abschalten und das Handy dabei zuhause lassen. Genau. Und die Meditation ist auch ganz wichtig für mich und hilft mir bei inneren Blockaden.

 

Welche Personen haben dich geprägt?

Tony Robbins ist eigentlich so der Mogul. Und Laura-Malina Seiler ist bei den Podcasts gerade sehr erfolgreich. Christian Bischoff kann ich nur jedem empfehlen. Genauso wie Tobias Beck.

 

Deine Buchempfehlungen:

Tony Robbins (ganz allgemein),

The Big Five for Life“

„Sorge dich nicht, lebe“

„Gespräche mit Gott“

 

Inwiefern ist dein Podcast besonders für Hochsensible interessant?

Ich denke, dass generell Hochsensible noch ein bisschen mehr auf sich achten müssen und sich Zeit für sich nehmen sollten. Achtsamkeit, das brauchen sie vielleicht sogar noch mehr als andere. Mal eine Auszeit nehmen, gezielt  in die Natur gehen, sich Zeit nehmen, sich zu erden, eine Mediation machen, sich zurückziehen. Und das sind ja alles Aspekte aus der Persönlichkeitsentwicklung, die ich auch bei mir im Podcast anspreche, die vielleicht gerade Hochsensible beachten sollten. Außerdem habe ich zum Beispiel ein Interview mit der Maria Anna Schwarzberg zu „Proud to be Sensibelchen“ (wird noch veröffentlicht). Also auch über Hochsensibilität, in dem wir darüber sprechen.

Das möchtest du mir noch sagen….

Leute entscheidet euch glücklich zu sein, lebt authentisch und lebt euer und nicht das Leben eines anderen.

In diesem Sinne: #danke und vor allem #besensitivebeyou! Denn es lohnt sich!

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